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06.05.2019, 21:19 Uhr
SO GEHT´S
CDU auf Wahlkampftour durch die Ortsteile
Am frühen Samstagmorgen war die Welt wettertechnisch noch in Ordnung, sogar die Sonne blinzelte den Teilnehmern kurz zu, als sich 9 ambitionierte Radler und weitere 10 nicht weniger motivierte Kandidaten der CDU zur Wahlkampftour durch die Hechinger Ortsteile trafen.
Der Weg führte sie vom Weiher zunächst nach Sickingen, wo Ortsvorsteher Gerhard Henzler und seine Ortschaftsräte ihnen ihre Gedanken zum neuen Flächennutzungsplan  mitteilte und hier vor allem zur brennenden Frage: Wohn- oder Gewerbegebiet am Ortseingang. Ein weiteres Thema war der Zustand des Raums der Kernzeitbetreuung, der in Augenschein genommen wurde. Natürlich notierten sich die Teilnehmer noch viele andere Anliegen und Ideen und manch einer kam ins Sinnieren, was da heute noch so kommen würde.
Flugs weiter geradelt auf dem neuen Radweg Richtung Bechtoldsweiler. Hier wurden alle wirklich toll im Bürgerhaus empfangen. Bei Kaffee und Kuchen konnten sich die Kandidaten prima aufwärmen und stärken. Ortsvorsteher Günther Konstanzer gab  einen Einblick in das Leben in dieser kleinen, netten Gemeinschaft, das sehr aktive Dorfleben - sogar mit Auszeichnung als „Dorf mit Zukunft“. Brennpunkt war auch hier das Thema Baugebiete und deren Lage. Ein zweites, sehr zentrales Thema: natürlich der geplante Kindergarten. Angesichts der erfreulicherweise steigenden Kinderzahlen begleitet auch dieses Thema die Radler den Tag über. Nach einem kurzen Gang  durch das kleine, aber feine innerörtliche „Neubaugebietle“ radelten sie in halsbrecherischem Tempo nach Stein und trafen am Rathaus auf den Ortsvorsteher Klaus Schetter.
Hier machten sie sich aus erster Hand einen Eindruck vom desolaten Rathaus, die Kandidaten sahen die Bestätigung: dass hier was geschehen muss, das ist eine gute Entscheidung - schön, dass es dieses Jahr losgeht. Über das wie und warum wurde dennoch heftig diskutiert, wobei man sich schnell klar wurde, dass die vom Ortschaftsrat favorisierte Renovierung zu respektieren ist.
Während die Anwesenden sich noch über die Frage der Restaurierung der Stützmauer an der Landstraße unterhielten, öffnete der Himmel dann doch seine Schleusen. Trotz strömendem Regen ging es für die Radler ab Richtung Weilheim- frei nach dem Motto: im Wald hinterm Stauffenberger Hof regnet es nicht so stark... und nach 30 Minuten erreichten sie, über den Lindich kommend, wohlbehalten Weilheim. Bei Brezeln im Vereinshaus gab es eine Gesprächsrunde mit Ortsvorsteherin Ingrid Riester über den Sanierungsbedarf in der Urbanskapelle und im Rathaus. Der kleine Ortsteil glänzt mit diversen sehr aktiven Fördervereinen, auch für das kleine „Kapellchen“ versucht man hier sein Bestes. Für die Kandidaten war auch ein Blick in die tollen, selbstrenovierten Jugendräume sehr beeindruckend: Hut ab vor dieser Leistung! Ein Rundgang zur Problematik: Bebauungsgebiete rundete den Besuch in Weilheim ab.
Durch wunderschöne Frühlingswiesen unter dem Zoller führte die Radtour über den Zollerbahnhof und den Ziegelbacher Hof nach Boll, wo Ortsvorsteherin Meta Staudt mit ihren Ortschaftsräten die Radler begrüßte. Hier bekamen sie ebenfalls einen Einblick in eine funktionierende Dorfgemeinschaft, die sich auf ihren neuen Dorfplatz sehr freut. Wichtiges Thema war aber auch in Boll der FNP, die Nachfrage nach Bauplätzen und die Suche nach der optimalen Lage für diese. Frau Staudt gab den Teilnehmern auch gleich noch einen wichtigen Termin mit: die Einweihung des Hochwasserrückhaltebeckens steht im Juli bevor. Kurz entschlossen radelten sie schon mal dorthin und bestaunten das imposante Bauwerk.
Anschließend führte der Weg die Kandidaten dann nach Stetten zu Hannes Reis und seinen Ortschaftsräten. Der größte Hechinger Teilort, ebenfalls ausgezeichnet mit dem Prädikat „ unser Dorf hat Zukunft“ hat eine enorme Vielfalt an Vereinsaktivitäten und ein tolles Dorffest alle 4 Jahre. Hier beschäftigt alle ganz intensiv das Thema Schule und Kindertagesstätten und deren Entwicklungsmöglichkeiten. Ein Rundgang durch den wunderschönen Klostergarten schloss sich an.
Das Wetter meinte es dann aber leider gar nicht gut  und der Schnee überraschte alle. Trotz dieser Misslichkeit düste die Truppe jedoch nach Schlatt.
Ortsvorsteher Jürgen Schüler und seine Räte freuten sich über den Beginn der Renovierung der Halle. Deren Bedeutung  für die Vereine und das Gemeinschaftsleben in der Teilgemeinde wurde eindrücklich erläutert. Das Thema Baugebiet Wilden und den unglaublich langen Weg bis zur Realisierung war für die Kandidaten sehr beeindruckend. Vor Ort beschäftigt vor allem das Thema Lärmschutz entlang der B32 und der Kindergarten die Bürger.
Inzwischen war die Gruppe zwar relativ durchnässt, aber die letzte Etappe nach Beuren wollten sie sich nicht nehmen lassen - kleines Zugeständnis: Umsteigen in ein Auto, sei hier nicht verheimlicht.
Um kurz vor 18 Uhr trafen sie den Ortsvorsteher Peter Gantner im Bürgerhaus in Beuren. Der mit 178 Einwohnern kleinste Teilort in idyllischer Lage auf 684 m präsentierte sich dann mit Schnee im Mai. Hier war das Bauen im Wernesäcker ebenso Thema wie der ÖPNV. Herr Gantner schilderte die Begeisterung über die Anbindung Beurens an das schnelle Internet und wie gut die Entscheidung für die Einbindung in das Wanderparadies Hechingen war.

Die Wahlkampf-Radeltour hat den CDU-Kandidaten viele neue Eindrücke und Impulse mitgegeben. Bedanken möchten sie sich bei allen Ortsvorstehern und ihren Teams. Gerne greifen sie den Vorschlag auf, in der neuen Legislaturperiode auch zwischendurch mal vorbeizuschauen: Wir freuen uns auf eure Einladung!

Für alle Mitbürger, die die Kandidaten der CDU aus der Kernstadt oder den Ortsteilen näher kennenlernen möchten, oder noch Ideen haben für die Legislaturperiode in den kommenden 5 Jahren, besteht immer noch die Möglichkeit, jeweils mittwochs und samstags auf dem Wochenmarkt mit Ihnen ins Gespräch zu kommen. Auch beim Speed-Dating im Café Klein am kommenden Freitag gäbe es eine gute Gelegenheit.