Die Hechinger CDU legt ihr Wahlprogramm vor. Unter anderem auf der Agenda: die Sanierung des Freibades.

Mit dem Slogan „So geht’s“ legt die Hechinger CDU ihr Programm für die Gemeinderatswahl am 26. Mai vor und macht klar, wie sie „aktiv an Hechingens Zukunft mitarbeiten“ will. Auf dem Flyer werden zum einen die 30 Kandidaten vorgestellt, die auf der CDU-Liste in den Gemeinderat einziehen wollen, zum anderen inhaltliche Schwerpunkte auf sieben kommunalen Politikfeldern gesetzt.

Aufhorchen lassen die Christdemokraten mit einem Vorschlag zur Vereinsförderung. Offenbar vor dem Hintergrund eines aktuell prall gefüllten Stadtsäckels wird der „Neubau einer Mehrzweckhalle beim Gymnasium für Sport, Kultur und sonstige Veranstaltungen“ angeregt.

Ein weiteres Wahlversprechen der CDU betrifft das Hechinger Schwimmbad. Nachdem es im vergangenen Frühjahr nach einer Investition von fast zehn Millionen Euro neu eröffnet worden ist, fordert die aktuelle stärkste Kraft am Hechinger Ratstisch jetzt: „Um allen Generationen einen möglichst hohe Verweilqualität zu bieten, muss der Erlebnis­charakter erhöht werden.“ Zum Katalog der Maßnahmen, die die CDU sich zu eigen macht, zählen Rutschen, ein Sprungturm und „Spaß-Attraktionen für alle Generationen“, die Sanierung des Freibades sowie Sportangebote wie Beach-Volleyball, ein Beach-Soccer-Feld, eine Kletterwand oder eine künstliche Surfwelle. Ganz oben auf dem Fahrplan der CDU steht die Innenstadtbelebung, wobei „ein durchdachtes Gesamtkonzept vom Fürstengarten bis in die Unterstadt“ angemahnt wird. Ein „grünes Band“ soll Hechingen von oben bis unten durchziehen, in ein „aktives Leerstandsmanagement“ sollen Start-ups, Künstler und Unternehmer einbezogen werden. Dabei soll auch mit Bauzuschüssen im Bereich der Innenstadt operiert werden.

Beim Themenkomplex „Familie“ setzt die CDU auf einen weiteren Ausbau der Kinderbetreuung, auf Familienzuschüsse für Bauplätze und auf Barrierefreiheit für Kinderwagen und Rollatoren. Gefordert wird außerdem ein neuer Belag für den Marktplatz und ein Spielplatzprogramm, um Abenteuer-, Erlebnis- und Wasserspielplätze umzusetzen.

Für ausbaufähig halten die Christdemokraten auch das Freizeitangebot für Jugendliche in Hechingen. Auf ihre Fahnen schreiben sie die Sanierung des Jugendzentrums, die Neugestaltung des Skater-Parks sowie „zukunftsorientierte Lernumgebungen in die Schulen“. Und weil Hechingen bekanntlich nicht der Nabel der Jugendwelt ist, fordert die CDU auch Nachtbus-Verbindungen nach Tübingen und Balingen.

Die digitale Zukunft der Zollernstadt soll im Wahlprogramm nicht fehlen. Einsetzen will sich die CDU für einen flächendeckenden Breitbandausbau in der Gesamtstadt, für WLan-Hotspots auch in den Ortsteilen und für eine „smarte Verwaltung“.

„Durchgängige Mobilitätskonzepte“ wollen die CDU-Bewerber unter anderem mit „Fahrrad- beziehungsweise E-Scooter-Wegen“, mit „cleveren Fahrplänen“, mit „Mitfahrbänkle“ und mit einer Erweiterung der Park-and-Ride-Plätzen beim Bahnhof umsetzen. Und selbstredend darf im Maßnahmenkatalog auch das nicht fehlen: „genügend Parkplätze in der Innenstadt“.

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