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16.03.2018, 08:48 Uhr
Pressemitteilung Annette Widmann-Mauz MdB
Neue Staatsministerin für Integration Widmann-Mauz MdB – von der Amtsübergabe direkt zur Integrationsministerkonferenz der Länder
Wahlkreisabgeordnete Tübingen
„Integration spielt in allen Gesellschaftsbereichen eine Rolle. Und an dieser wichtigen Querschnittsaufgabe möchte ich eng mit den Kommunen, den Ländern und allen Bundesressorts zusammenarbeiten“, erklärte die Bundestagsabgeordnete aus dem Wahlkreis Tübingen-Hechingen Annette Widmann-Mauz gestern. Widmann-Mauz
wurde am Mittwoch von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel als Staatsministerin mit der Aufgabe der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration vereidigt. „Ich freue mich auf eine gute Zusammenarbeit mit der Kanzlerin und mit dem neuen Kanzleramtschef Prof. Helge Braun“, so Widmann-Mauz bei der Amtsübernahme gestern im Kanzleramt.

 

Vereidigung von Staatsministerin Widmann-Mauz MdB bei der Bundeskanzlerin (Bundesregierung / Jesco Denzel)
Berlin -

Staatsministerin Widmann-Mauz besuchte direkt im Anschluss die Integrationsministerkonferenz der Länder, ein Gremium der freiwilligen Zusammenarbeit der Länder im Bereich Integration von Zuwanderern, die unter dem Motto „Zusammenhalt durch Orientierung“ in Nürnberg stattfand.

In ihrer Rede betonte die Staatsministerin, dass Integration mehr gebündelt und gesteuert werden müsse. Es gehe um das gemeinsame Zusammenleben in diesem Land, man müsse daher von der polarisierten Debatte wegkommen, in der es vermeintlich nur diejenigen gibt, die Zuwanderern freundlich gegenüberstehen, und denjenigen, die sie ablehnen. In der aktuellen Legislaturperiode will sie sich nun, wie es auch der Koalitionsvertrag vorsieht, mit den Rahmenbedingungen der Integrationsfähigkeit befassen. Außerdem müssten die vielfältigen Integrationsmaßnahmen in einer bundesweiten Strategie nach dem Grundsatz „Fordern und Fördern“ gebündelt werden, um die Integrationsmittel wirksamer einzusetzen, betonte die Staatssekretärin.

Einer der wichtigsten Faktoren, um eine gelungene Integration zu erzielen, sei neben der Sprachkompetenz, dass die Menschen Arbeit haben. „Alle, die in unserem Land leben, müssten ein Gefühl von Zugehörigkeit und Zusammenhalt entwickeln können. Und dazu gehört auch die Bereitschaft aller, die Regeln unseres Zusammenlebens zu akzeptieren und die Werte, die unsere Gesellschaft zusammenhalten, anzuerkennen“, erklärte Widmann-Mauz.