Widmann-Mauz MdB: Mehr als eine halbe Mio. Euro für Tübinger Projekt zur Digitalisierung der Universitätslehre

Für das Forschungs- und Entwicklungsprojekt „Wirkfaktoren und Good Practice bei der Gestaltung hybrider Lernräume“ erhält das in Tübingen angesiedelte Leibniz-Institut für Wissensmedien 559.010 Euro an Fördermitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). Dazu erklärt die Wahlkreisabgeordnete für Tübingen-Hechingen, Staatsministerin Annette Widmann-Mauz MdB:

Für das Forschungs- und Entwicklungsprojekt „Wirkfaktoren und Good Practice bei der Gestaltung hybrider Lernräume“ erhält das in Tübingen angesiedelte Leibniz-Institut für Wissensmedien 559.010 Euro an Fördermitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). Dazu erklärt die Wahlkreisabgeordnete für Tübingen-Hechingen, Staatsministerin Annette Widmann-Mauz MdB:
 
„Die Corona-Pandemie hat uns vor Augen geführt, wie bedeutsam die Digitalisierung gerade im Bereich Forschung und Lehre ist. Mit dem Leibniz-Institut in Tübingen haben wir nicht nur eine Einrichtung, die exzellente Forschung auf internationalem Spitzenniveau betreibt, sondern insbesondere große Expertise in dem so wichtigen Bereich Wissensprozesse und digitale Medien besitzt. Umso mehr freut es mich, dass das BMBF nun ein neues Forschungsprojekt mit mehr als einer halben Million Euro unterstützt“, so die Staatsministerin.
 
„An den Universitäten gestalten viele Dozentinnen und Dozenten ihren Unterricht mit digitalen Lernplattformen, Studierende arbeiten online gemeinsam an Seminararbeiten und Präsentationen. Die besondere Schwierigkeit besteht jedoch oftmals darin, analoge und virtuelle Lehrveranstaltungen sinnvoll aufeinander abzustimmen. Denn auf diese Form des Lehrens und Lernens werden wir uns auch noch in Zukunft einstellen müssen“, betont Widmann-Mauz. „Das Projekt des Tübinger Leibniz-Instituts für Wissensmedien arbeitet daran, wie sich analoge und virtuelle Lernräume hinsichtlich des kreativen Arbeitens und des gemeinsamen Entwickelns von Lösungen und Konzepten noch besser miteinander verknüpfen lassen. Es handelt sich um ein sehr praxisnahes Projekt, von dem Dozenten und Studierende gleichermaßen profitieren werden. Ich bin überzeugt, dass das Leibniz-Institut hervorragende Ergebnisse für die gesamte Hochschullandschaft liefern wird.“
 
Das BMBF fördert das Projekt mit Mitteln aus dem Forschungsschwerpunkt „Digitalisierung im Bildungsbereich“ für den Zeitraum vom 1. September 2020 bis 31. August 2023. Aus den Ergebnissen des Verbundprojekts, das gemeinsam mit der Technischen Hochschule Köln durchgeführt wird, wird ein strategischer Baukasten für die digitale Hochschullehre erstellt und veröffentlicht.

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